Headerbild

Warum macht Therapie Sinn ?

An manchen Stellen im Leben weiß man nicht mehr weiter. Man hat vieles probiert, vielleicht einiges gelesen. Gespräche zu Vertrauenspersonen gesucht. Und dennoch: Das Gefühl der Ohnmacht, der Krise oder des untragbaren Leids, wie in einer Endlosschleife, bleibt.

Der geschützte Rahmen
Genau an dieser Stelle macht es Sinn, sich einem Therapeuten/ einer Therapeutin anzuvertrauen. Denn nur dort gibt es den geschützten Rahmen, um sich dem zu stellen, was einen an die Grenzen seiner Existenz gebracht hat. 



Die Gewissheit und das Vertrauen, dass alles, was man ist, (alles, was in einem ist) sein darf und von meinem Gegenüber gut ausgehalten und absolut wertfrei betrachtet wird, hat schon eine große heilende Wirkung. 



Wenn die Seele leidet
Wenn die Seele leidet, braucht sie ein Gegenüber, dass das angestaute Leid aushalten und mittragen kann. Therapie ist somit der Boden, die therapeutischen Gespräche der optimaler Humus für Ihr Wachsen und Ihre Entwicklung.



Mit der Entscheidung für eine professionelle Begleitung aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte. Im Lichte der vertraulichen Gespräche beginnen Sie, Ihre Perspektiven zu gestalten und Zusammenhänge wieder zu sehen. Denn Therapie ist ein Weg in Ihr eigenes Inneres. Gleichzeitig hilft sie, den Blick, auf das, was um Sie herum passiert, zu richten. 



Neues Bewusstsein
Durch die genauere Betrachtung von Krisen und die Analyse von Situationen, gewinnen Sie ein neues Bewusstsein. Sie lernen das Auffinden neuer Handlungsalternativen und den „kreativen“ Umgang mit Krisen. Ihre Wahrnehmung wird sich somit verändern.



Sie bekommen Klarheit, beginnen zu verstehen. Ihre Selbstsicherheit kehrt zurück und ihre Persönlichkeit wird gestärkt! 



„Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht, etwas zu werden, das er nicht ist.“ (Beisser)

Steckt in der Krise eine Chance ?

Die Therapie ist ein geschützter Raum, in dem Sie die vielfältigsten Aspekte Ihrer Krise behutsam beleuchten können. Denn jedes Problem im Leben bringt immer auch die Chance einer Veränderung und eines positiven Neubeginns mit sich. 



Persönliche Verhaltensmuster
Im Laufe seiner Entwicklung, formt man persönliche Verhaltensmuster. Unter normalen Umständen setzt man sie ein, weil sie in der entsprechenden Situation Sinn machen. Das Verhaltensmuster mit der Funktion, gute und angenehme Lösungen herbeizuführen. 



Manchmal verschieben sich die Anforderungen, so dass das Muster nicht mehr gut greift. Anders gesagt, manchmal verliert das, sogenannte, „Altbewährte“ an Wirkungskraft. Dadurch kann möglicherweise eine Krise ausgelöst werden, die im Alltag oft als „selbstgebackene Krise“ beschrieben wird. 



Lösungsansätze finden
Dann gibt es aber Krisen, die von Außen passieren. Und obwohl man sich diese Situation (Arbeitsverlust, Todesfall, Krankheit etc.) nicht ausgesucht hat, erfordert sich dennoch von einem, dass man sich ihr stellt, sich mit ihr auseinandersetzt. Und plötzlich stellt man fest, dass man keine Lösungsansätze parat hat. 



Beide genannten Krisenformen haben einen gemeinsamen Nenner: Etwas Gewesenes ist nicht mehr, weshalb eine Veränderung notwendig wird. Es gilt nun, diese Krisen, und die damit verbundene Not, positiv für sich zu wenden.

In neuen Lebensraum schreiten
Und genau das ist die Chance: Ein altes Verhaltensmuster wird, mit Hilfe des Therapeuten/ der Therapeutin, neu justiert. Man lernt, die Situation anzunehmen, um die oft so notwendige Verbesserung herbeiführen zu können. 



Wir kennen alle das Sprichwort: Wo eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere. Im therapeutischen Prozess gilt es, die alte Tür behutsam zu schließen, Ausschau nach neuen Türen zu halten und nach genauer Überprüfung, die richtige Türe auszuwählen. Um dann gestärkt aus der überstandenen Krise, über die Schwelle, in einen neuen Lebensraum schreiten zu können.



„Gib Worte! Dem Schmerz. Denn Schmerz, der nicht spricht geht ans Herz bis es bricht.“ (Goethe)